Was Sie bei Bonussystemen und Belohnungssystemen für Mitarbeiter beachten sollten

Gutschein Bonussystem für Mitarbeiter und Incentives. Incentive für Arbeitnehmer im Bonussystem von Incentivus.

Was ist ein Bonussystem für Mitarbeiter?

Ein Bonussystem für Mitarbeiter in Unternehmen verbindet die Unternehmensinteressen zur schnelleren Zielerreichung und erhöht zeitgleich die Mitarbeiterbindung durch Wertschätzung. Hauptsächlich dient ein solches Belohnungssystem dazu Anreize zu setzen, um Erfolge und Verhaltensweisen schneller zu erreichen. Zusätzlich werden Mitarbeiter durch Wertschätzung und Anerkennung belohnt und motiviert. Andere gängige Bezeichnungen für solche Systeme sind Incentivierungssystem oder Prämienprogramm für Mitarbeiter.

Zur Verbesserung der Mitarbeitermotivation werden also Bonuspunkte und Kennzahlen an Lob und Sachleistungen geknüpft.

So funktioniert Incentivus

In einer Minute erfahren Sie, wie Incentivus auch Ihr Unternehmen noch erfolgreichen macht. Werfen Sie einen Blick in das Mitarbeiterportal.

In 4 Schritten zu Ihrem Bonussystem

Sie haben noch Fragen?

Rufen Sie uns an 0791/ 204 998 49

Vereinbaren Sie einen Rückruf oder eine live demo

Senden Sie uns eine Email

Sie möchten bestellen oder haben Fragen?

5 typische Fehler an denen Belohnungssysteme scheitern können

  • 1. Nicht individuell, nicht leistungsorientiert: Die Anreize bewegen sich im Durchschnitt und sind nicht individuell auf die jeweiligen Ausgangspositionen angepasst. Somit sind sie für schwächere Mitarbeiter nicht erreichbar (der Weg ist zu weit) und für die Leistungsträger nicht fordernd und wertschätzend das die Belohnung unter ihrer Leistung festgelegt ist.
  • 2. Gewohnheit: die Anreize werden zu lange nicht verändert. Damit werden sie langweilig und laden zum „Ausnutzen“ ein. Geldprämien und Bonuszahlungen auf das Monatsgehalt oder ähnliche Maßnahmen sind emotional sehr entkoppelt zur eigentlichen Leistung. Durch den Verwaltungsaufwand sind diese teils sehr unflexibel und haben einen hohen Gewöhnungsfaktor.
  • 3. Nicht wirtschaftlich, nicht leistungsorientiert: in guten Zeiten wird eine mehr oder weniger bedingungslose Bonuszahlung vergeben, welcher nicht an sinnvolle Ziele oder Mitarbeitermotivation geknüpft ist. Zu wirtschaftlich schwachen Zeiten kann so ein Bonussystem nicht aufrechterhalten werden. Die verfügbaren Mittel werden nicht nachhaltig und zukunftsorientiert eingesetzt. Leistungskultur und Motivation werden nicht belohnt. Das demotiviert die Leistungsträger denn auch weniger engagierte Kollegen bekommen den Bonus.
  • 4. Ungerechtigkeit: Prämiensysteme werden nur für ausgewählte Gruppen (bevorzugt Vertrieb) eingeführt. Dort lassen sich Zielvorgaben und Boni leicht messen und verknüpfen. Andere Abteilungen werden nicht angebunden, weil Führungskräfte sich mit passenden Zielvereinbarungen schwertun.
  • 5. Transparenz und Lob unerwünscht: es gibt Fälle in denen Transparenz bei der Leistungsbeurteilung unerwünscht ist. Man möchte verfügbare Boni, Sachleistungen und Geldprämien lieber nach „Nasenfaktor“ verteilen, um seine Lieblinge zu loben. Dazu werden Ausreden und Einwände gegen ein transparentes und faires Bonussystem gefunden, um die wahren Leistungsträger ggf. im Verborgenen zu halten. Dies schadet auf lange Sicht dem Unternehmen.
Unmotivierte Mitarbeiter. Fehler an denen Belohnungssysteme scheitern können.
Steigern Sie die Motivation Ihrer Mitarbeiter durch Bonussysteme

Wie steigern Sie die Motivation Ihrer Mitarbeiter durch Bonussysteme wirklich dauerhaft?

Da Prämiensysteme in Unternehmen häufig nicht nachhaltig umgesetzt werden, ist es wichtig sich die wichtigen Faktoren für erfolgreiche Mitarbeiter- Bonussystem genau anzuschauen.

  • 1. Gestallten Sie das Bonussystem und die Anreize zur Mitarbeitermotivation individuell
  • - Möglichst nach der S.M.A.R.T Methode formulieren- Möglichst nach der S.M.A.R.T Methode formulieren
  • - Das Ziel und die Prämienpunkte müssen sich an der aktuellen Ausgangsposition des Mitarbeiters orientieren. Beispiel eine Steigerung seiner persönlichen Leistung im letzten Quartal um x Prozent anstatt einer absoluten Zahl mit Orientierung am besten Teammitglied.
  • 2. Investieren Sie die nötige Zeit, um Zielsetzungen aus den Unternehmenszielen abzuleiten. Nur so fördert das Anreizsystem auch den Erfolg des Unternehmens. Fragen Sie sich: was bedeutet das Unternehmensziel für meinen Bereich oder mein Team? Sind zum Beispiel Kostenoptimierung und Erhöhung der Kundenzufriedenheit Teile der Strategie, bedeutet dies in der Serviceabteilung völlig andere Anreize als beispielsweise im Einkauf. Durch entsprechend heruntergebrochene Zielvorgaben wird es für Ihre Mitarbeiter deutlich klarer die Richtung für Ihren Bereich nachvollziehbar umzusetzen. Somit bündeln Sie Ihre Kraft in die gewünschte Richtung. Und das in jeder Einheit des Unternehmens.
  • 3. Werden Sie kontinuierlich besser und verändern Sie Anreize regelmäßig. Besonders Verhaltensanreize dürfen nur so lange aktiv sein bis das gewünschte Verhalten in Fleisch und Blut übergegangen ist. Danach gilt dieser Status als Ausgangspunkt für neue Zielvorgaben. Sie beschleunigen damit Mitarbeitermotivation zur Veränderung und etablieren die erreichte Stufe als quasi Standard. Somit verbessert sich Ihr Unternehmen von Monat zu Monat ohne, dass die Anreize dauerhaft gesetzt werden müssen. Sie legen die Messlatte praktisch höher.

Welche Anreize immer möglich sind

  • Unabhängig von Bereich oder Abteilung können gewisse wertschätzende Anreize und Belohungen im gesamten Unternehmen sinnvoll verwendet werden.
  • Betriebszugehörigkeit/ Jubiläum
  • Mitarbeiter werben Mitarbeiter
  • Weiterbildung
  • Verbesserungsvorschläge
  • Gesundheit/ Fehltage
  • Umsatzziele
  • Mentoring
  • Springertätigkeiten

Für welche Abteilungen und Bereiche eignet sich ein Bonussystem?

Generell eignen sich Bonussysteme für Mitarbeiter aus allen Bereichen. Natürlich gibt es Bereiche, in denen die Definition von Anreizen deutlich leichter fällt. Auch die Messbarkeit der Ergebnisse ist ein wichtiges Kriterium. Trotzdem ist es wichtig auch in scheinbar ungeeigneten Bereichen mit Belohnungen und Zielvorgaben zu arbeiten, um Wertschätzung zu vermitteln. Für den Gesamterfolg sind diese Bereiche ebenso ausschlaggebend.

Am einfachsten lassen sich folgende Abteilungen an ein Bonussystem anbinden:

Vertrieb und Sales

  • Anreize zur Verkaufsförderung und Absatzsteigerung
  • Vertriebsmanagement und Umsatzsteigerung
  • Belohnungen für Produkte mit höherem Vertriebsaufwand aber besserer Gewinnmarge definieren
  • Wettbewerbe und Aktionen zum Quartalsende oder bei schwachen Regionen starten
  • Produkteinführungen beschleunigen

Ausbildung und Weiterbildung/ Zertifikate

  • Prüfungsergebnisse/ Noten
  • Erfolgreiche Teilnahme an Weiterbildung
  • Alle nötigen Zertifikate pünktlich (bei Vorschriften)

Serviceabteilung und Außendienstservice

  • Qualität, Kundenzufriedenheit, Bewertungen

Reisetätigkeit/ Reisemonteure

  • Montage in Sollzeit erledigt
  • Zufriedenheit, Bewertungen, Nacharbeit
  • Reisetätigkeiten und unbeliebte Regionen

Produktion und Wartung

  • Leistung und Output
  • Reklamationsquoten und Nacharbeiten
  • Stillstands-Zeiten / Störungsbehebung

Die 5 wichtigsten Punkte für ein erfolgreiches Bonussystem oder Belohnungssystem

  • 1. Zeitgemäß und intuitiv
  • - Das Bonussystem muss auf zeitgemäßen Geräten (wie Smartphone und PC) jederzeit verfügbar und einfach zu bedienen sein. Keine angestaubte Intranet Lösung!
  • - Die Nutzung muss Spaß machen und zum Mitmachen animieren
  • - Die Belohnungen und das virtuelle Lob müssen erstrebenswert also angemessen sein
  • 2. Flexibel und agil
  • - Nichts ist so beständig wie die Veränderung.
  • - Ihr Bonussystem muss sich schnell und einfach editieren lassen.
  • - Zielsetzungen, Prioritäten und Märkte ändern sich heute deutlich schneller als feste Vergütungssysteme dies abbilden können.
  • 3. Individuell und fordernd
  • - Um leistungssteigernd und motivierend zu wirken, muss das Ziel zur individuellen Ausgangsposition passen.
  • - Top Performer ebenso herausfordern
  • - Wie „schwächere“ Mitarbeiter zum loslegen zu bewegen indem auch ihr Ziel erreichbar scheint
  • - Die Messlatte wächst mit der Verbesserung mit und bringt neue Erfolgserlebnisse
  • Stellen Sie sich vor, eine Mitarbeiterin (Franzi) einer bestimmten Vertriebsregion bringt regelmäßig den fünffachen Umsatz eines Mitarbeiters (Klaus) in einer schwächeren Region. Sie möchten Franzis Leistung erhalten und zeitgleich Klaus zur Verbesserung in der schwächeren Region anregen. Mit einem normalen Wettbewerb wird Franzi immer als Sieger hervorgehen und Klaus wird demotiviert da das Ziel einfach zu weit entfernt ist. Bekommt Klaus nun ein Ziel beispielsweise den Umsatz in seiner Region dieses Jahr um 15% zu steigern, ist dies erreichbar und ein persönlicher Erfolg. Unabhängig davon kann Franzi ein Ziel zur Umsatzsteigerung um 3% erhalten. In beiden Fällen gewinnt Ihr Unternehmen und Ihre Mitarbeiter werden motiviert.
  • 4. Verändern Sie die Anreize regelmäßig
  • - Starre Bonussysteme, Anreize und Belohnungen sind langweilig und laden förmlich dazu ein seine Leistung darauf auszurichten.
  • 5. Wirtschaftlich, nachhaltig und rechtssicher
  • - Es handelt sich dabei um ein essenzielles Werkzeug zur Unternehmensführung und nicht um ein „nice to have“ Prestigetool.
  • - Ihr Bonussystem muss wirtschaftlich sein und durch seine Funktion den Unternehmenszweck unterstützen.
  • - Dazu zählen sowohl operative Erfolge wie auch Kostenreduzierung, Absatzsteigerung und nachhaltige Mitarbeiterbindung.
  • - Besonders steuerrechtlich muss das Bonussystem rechtssicher, einfach und transparent gestaltet sein. Im Idealfall wird die Versteuerung durch den Anbieter übernommen.
Gutschein Incentivierung und Incentives für Mitarbeiter. Incentive für Arbeitnehmer im Portal von Incentivus.

Referenzkunden

Passend zu Ihrer Branche und Unternehmensgröße